Über das Themenjahr

2020 im Zeichen der längsten friedlichen Epoche Europas

Frankfurt (Oder) beteiligt sich am Kulturland Brandenburg Themenjahr

75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges überschreibt Kulturland Brandenburg sein aktuelles Themenjahr mit „Krieg und Frieden“ und greift somit die Initiative der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg auf. So rückt die zeithistorische Phase von 1945 bis zur Gegenwart in den Mittelpunkt und intensiviert eine Auseinandersetzung mit der historischen, erinnerungskulturellen und demokratischen Entwicklung Brandenburgs.

 

Auszüge der städtischen Veranstaltungen

Den Auftakt des Frankfurter Programmreigens bildete das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (BSOF) am 17. Januar 2020 mit dem 5. Philharmonischen Konzert. Es folgte am 6. März 2020 das 7. Philharmonische Konzert gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Berlin, geleitet von Jörg-Peter Weigle. Georg Schumanns „Ruth“ op. 50 Oratorium versinnbildlicht Schönheit und Gefühlswärme. Eine Fassung, die während der NS-Zeit nicht aufgeführt werden konnte, da sie als zu „bibelfromm und zu jüdisch“ bezeichnet wurde.

Das 10. Philharmonische Konzert, dirigiert von Ewa Strusinska, die zu den innovativsten Orchesterleiterinnen Polens gehört, erklingt am 12. Juni 2020 in der Konzerthalle. Dieses Werk, die 9. Sinfonie von Antonin Dvorak „Aus der neuen Welt“, spiegelt eine Wildheit und Unbefangenheit ebenso wider wie eine schwierige Nähe zum Militärischen.

Vom 06. bis 09. Juni 2020 lassen das Kleist Forum und das Theater Das Letzte Kleinod mit einem Dokumentartheaterprojekt in der ehemaligen Lokwerkstatt an der Briesener Straße ein Stück regionale Nachkriegsgeschichte lebendig werden. Die inhaltlichen Grundlagen bilden hierbei die Erinnerungen von Zeitzeugen aus Deutschland und Russland.

Die „Stimmen für den Frieden“ werden selbigen am 6. August 2020 auf dem Platz vor der Konzerthalle musikalisch interpretieren. Drei Tage später, am 9. August 2020 soll dann die längste Papierkranichkette der Welt – ausgehend von der Stadtbrücke und entlang des Oder-Neiße-Radweges – gespannt werden. Damit wird mahnend an die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki am 6. August bzw. 9. August 1945 erinnert.

Am 22. Oktober 2020 findet im Theater des Lachens die Aufführung des Stückes „Hermanns Schlacht“ nach Heinrich von Kleist statt.

Im Veranstaltungskalender ohneGRENZEN (www.ohnegrenzen.eu) sind die Termine des Themenjahres mit einem weißen Kranich auf blauem Grund gekennzeichnet.

 

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