Veranstaltungen

7. Philharmonisches Konzert

Freitag, 06. März, 19:30 Uhr
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Georg Schumann: Oratorium „Ruth“

Alexandra Steiner, Sopran Sandra Fechner, Alt Jonas Böhm, Bariton Hanno Müller-Brachmann, Bassbariton Philharmonischer Chor Berlin Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Dirigent: GMD Jörg-Peter Weigle Georg Schumann: „Ruth“ op. 50 Oratorium 18:45 / Konzerteinführung mit Jens Lehmann

Tickets: 31,00 / 27,00 / 23,00 / 16,00 €


Fest des Friedens

ENTFÄLLT

Mittwoch, 06. Mai, Uhrzeit wird noch bekanntgegeben
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Nach einer intensiven Projektwoche zum Thema Frieden, möchten die Schüler und Schülerinnen der evangelischen Grundschule Frankfurt (Oder) ihre Gedanken und Ergebnisse den Bürgern und Bürgerinnen der Stadt präsentieren. Sowohl ein eigenes Theaterstück als auch viele stimmliche Überraschungen werden zu hören sein. Ebenfalls werden Besucher und Besucherinnen auch in Schrift und Bild einen Eindruck von dieser intensiven Woche erhalten. Seien Sie herzlich Willkommen, denn am Ende bleiben die Kraniche!

Eintritt frei


Zu Wort – Lesung mit Arnold Pistiak

ENTFÄLLT

Sonntag, 10. Mai, 17:00 Uhr
Kulturmanufaktur Gerstenberg
Ziegelstraße 28a
15230 Frankfurt (Oder)

„Das Leben der Anna-Maria Schultz“ – diese Erzählung ist eine poetische Chronik – die (fiktive) Biographie einer zwar erfundenen, gleichwohl authentischen ostdeutschen Frau. Geboren in den letzten Tagen des Krieges, also im April 1945, lebt sie bis 2045. In ihren Freuden und Leiden erscheinen die Jahre von 1945 bis in die Gegenwart wie in einem Brennspiegel. In ihren Worten wie auch in den Worten über sie ertönt die Stimme der einfachen Leute des Ostens – denn es ist ein Anliegen dieser Erzählung, gerade den oft übergangenen Leuten des Ostens eine Stimme zu geben.

Tickets: 10,00 / 5,00 €


9. Philharmonisches Konzert

ENTFÄLLT

Freitag, 15. Mai, 18:00 Uhr
Seelow, Gedenkstätte Seelower Höhen

Dmitri Schostakowitsch: „Leningrader“ Sinfonie“
Klassik open air

Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt
Dirigent: GMD Jörg-Peter Weigle

Diese Musik hat den Krieg besiegt. Sie entstand, als die Wehrmacht Leningrad abriegelte, um es so in die Knie zu zwingen. Auch Dmitri Schostakowitsch gehörte zu den Eingeschlossenen. Die Regierung der Sowjetunion ließ ihn ausfliegen, damit er seine unter dem Eindruck dieses Kriegsverbrechens entstehende Komposition vollenden konnte. Und was für eine Wirkung ging von dieser Musik aus, die mit einem furiosen Befreiungsschlag endet! Bis heute ist die „Leningrader“ Schostakowitschs populärstes Werk, das sehr bewegend und erschütternd das Auslöschen der Empfindsamkeit betrauert. 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges möchte das Brandenburgische Staatsorchester die „Leningrader“ dort aufführen, wo damals die blutigste Schlacht auf deutschem Boden stattfand: auf den Seelower Höhen.

Tickets: 31,00 / 27,00 / 23,00 / 16,00 € im ABO-Angebot des BSOF


„Bahnhof Europas. Frankfurt (Oder) 1945“

VERSCHOBEN auf den 02. Juni (Online-Ausstrahlung, weitere Informationen folgen)

Dienstag, 05. Mai, 18:00 Uhr
Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder)

Der Vortrag wird aufzeigen, wie die Oderstadt in Kriegs- und Nachkriegszeit zu einem Ort wurde, den Hunderttausende Menschen unter ganz verschiedenen Voraussetzungen, mit unterschiedlichen Zielen in diverse Richtungen, selten aber freiwillig passieren mussten. Prof. Benecke eröffnet mit seinem Vortrag eine Veranstaltungsreihe, die vom Museum Viadrina, dem Deutschen Kulturforum östliches Europa e.V. sowie dem Institut für angewandte Geschichte e.V. organisiert wird und die Sonderausstellung zum 75. Jahrestag des Kriegsendes in Brandenburg am Museum Viadrina begleitet.

Eintritt frei


Bürgermeisterinnen, Ärztinnen, Archivarinnen.
Die Frauen in Frankfurt 1945 und in den ersten Nachkriegsjahren

Donnerstag, 11. Juni, 17:00 Uhr
Gedenk- und Dokumentationsstätte „Opfer politischer Gewaltherrschaft“
Collegienstr. 10
15230 Frankfurt (Oder)

Nach dem Kriegsende übernahmen Frauen in der deutschen Gesellschaft in einer Weise Verantwortung in der Öffentlichkeit, wie kaum jemals zuvor. Da viele (Ehe-)Männer entweder gefallen oder in Kriegsgefangenschaft waren, mussten sich Frauen, häufig auf sich allein gestellt, im Alltag der ersten Nachkriegsjahre behaupten. Ihr Gestaltungswille findet Ausdruck in ausgeübten Berufen und übernommenen gesellschaftlichen Funktionen, auch in Frankfurt (Oder): In dieser Zeit ist Irmgard Paetsch (1898–1988) Bürgermeisterin von Frankfurt (Oder), Ursula Sellschopp (1915–1998) und Hedwig Hahn (1891–1980) sind als Ärztinnen tätig, Helene Hannemann (1908–1990) engagiert sich im politischen und kulturellen Bereich und Elfriede Schirrmacher (1894–1978) ist als Stadtarchivarin tätig. Ihre Biographien entwerfen ein spannendes Panorama der deutschen Gesellschaft nach der „Stunde Null“.

Filmvorführung „Bürgermeister Anna“ (Regie: Hans Müller, DDR 1949/1950, 87 Min.)

Der Film erzählt am Beispiel einer jungen Frau, die Bürgermeisterin eines Dorfes wird, wie Rollenbilder ab 1945 ins Wanken geraten und neu verhandelt werden müssen. Erst als der Konflikt um überkommene Traditionen eskaliert, setzt im Dorf langsam ein Umdenken ein.

Eintritt frei


10. Philharmonisches Konzert

ENTFÄLLT

Freitag, 12. Juni, 19:30 Uhr
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Rolf Liebermann: Furioso für Orchester
Witold Lutosławski: Cellokonzert
Antonín Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 „Aus der neuen Welt“

Maximilian Hornung, Violoncello Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt Dirigentin: Ewa Strusinska

Die Biografie Witold Lutosławskis ist gezeichnet durch die Zäsuren und Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Als 1913 in Warschau geboren wurde, war Polen noch unter Russland, Österreich und dem Deutschen Reich aufgeteilt. Als er in Paris studieren wollte, brach der Zweite Weltkrieg aus. Statt zur Universität musste er zum Militär und geriet in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er fliehen konnte. Er schlug sich in Warschau Barpianist durch und konnte aus der Stadt flüchten, bevor sie von den Deutschen 1944 eingeäschert wurde.

Sofort nach dem Krieg wollte er als junger Komponist für ein freies Geistesleben in Polen arbeiten, kam aber während der Stalinisierung bald mit der neuen Kulturpolitik in Konflikt. Er geriet ins Visier des kommunistischen Kulturkampfes, denn auch seine Werke wurden von den kommunistischen Wortführern als „formalistisch“ verdammt. Lutosławski komponierte nun zunächst Unverfängliches wie Filmmusik. Erst im Zuge einer gewissen kulturpolitischen konnte sich Lutosławski auch offiziell wieder der experimentellen Musik des 20. Jahrhunderts zuwenden.

18:45 / Konzerteinführung mit Jens Lehmann

Tickets: 31,00 / 27,00 / 23,00 / 16,00 € 


Stimmen für den Frieden

Donnerstag, 06. August, Uhrzeit wird noch bekanntgegeben 
Platz vor der Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Am 15.01.2019 startete das „Frankfurt macht Frieden“-Projekt, um ein Zeichen für den Frieden zu setzen und den Opfern der Atombombenabwürfe zu gedenken. Teil dieses Projektes ist es, Frieden auch musikalisch zu verstehen und zu interpretieren. Das Frankfurter Kranichlied ist ebenso Bestandteil wie Künstler und Künstlerinnen sowie Stimmen, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Lassen Sie sich bewegen von den Stimmen für den Frieden.

Eintritt frei


Längste Kranichkette der Welt

Sonntag, 09. August, Uhrzeit wird noch bekanntgegeben 
Oder-Neiße Radweg, Treffpunkt: Stadtbrücke

Am 09. August 1945 wurde eine Atombombe auf Nagasaki abgeworfen. Unzählige Menschen starben an dem Tag und noch Jahre später verloren weitere, darunter auch viele Kinder, an den Spätfolgen ihr Leben. In den letzten eineinhalb Jahren haben viele Menschen in Frankfurt (Oder) und weit darüber hinaus für den Frieden Kraniche gefaltet. Diese sollen in Form einer Kette aufgehängt und durch die Beteiligten gehalten werden. Wir wollen mahnen und erinnern und die Politik auffordern, nicht leichtfertig mit Waffen und Menschenleben umzugehen.

Eintritt frei


Komme bald! (Dokumentartheater/Open Air)

Premiere: Donnerstag, 13. August, 20:00 Uhr
Freitag, 14. August, 19:00 Uhr und 21:00 Uhr
Samstag, 15. August, 19:00 Uhr und 21:00 Uhr
Sonntag, 16. August, 15:00 Uhr
Lockwerkstatt DB Netz
Zugang über Briesener Straße
15230 Frankfurt (Oder)

Regie: Jens-Erwin Siemssen
Theater Das Letzte Kleinod in Koproduktion mit dem Kleist Forum

Mit seinem ozeanblauen Zug macht das Theater Das Letzte Kleinod auch in diesem Sommer wieder Station in Frankfurt (Oder). Mit »Komme bald!« lässt das Ensemble in Kooperation mit dem Kleist Forum ein Stück Nachkriegsgeschichte, das unmittelbar mit der Oderstadt zu tun hat, lebendig werden lassen.
Das Dokumentartheaterprojekt begibt sich auf die Spuren deutscher Kriegsgefangener, die nach ihrer Rückkehr aus der Sowjetunion das Frankfurter Zwischenlager Gronenfelde passierten. Zwischen 1946 und 1950 waren es mehr als eine Million. Sie hatten den Krieg, die Gefangennahme und die Straflager überlebt. Manche galten als verschollen und hatten keinen Kontakt zu ihren Angehörigen. Viele waren kriegsverletzt oder durch Mangelernährung ausgezehrt.
Grundlage von »Komme bald!« sind die Erinnerungen von zehn Zeitzeugen, die inzwischen alle mindestens 92 Jahre alt sind. Ihre Geschichten wurden zu einem Theaterstück verdichtet. Sie erzählten von ihrer Kindheit in der Hitlerjugend, von der Verblendung durch den Faschismus, der Verrohung als Jugendliche im Kriegsgeschehen und schließlich vom Überleben im Lager und der langersehnten Entlassung in die Freiheit. Doch konnten sie ihre Erlebnisse jemals verarbeiten? Und was bedeutete die Rückkehr für ihre Angehörigen?

Aufführungsort sind Eisenbahnwaggons auf dem Gelände der ehemaligen Lokwerkstatt an der Briesener Straße. Dabei befinden sich die Zuschauer immer mitten im Geschehen. Nach der Premiere in Frankfurt (Oder) fährt das Theaterprojekt auf dem Schienenweg zu originalen Schauplätzen. Zunächst innerhalb Brandenburgs nach Fürstenwalde und Wustermark, später nach Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. 

weitere Informationen unter: http://www.muv-ffo.de

Tickets: 23,00 € / 18,00 € / 6,00 € (Kinder und Jugendliche)


Thomas Strauch – Lieder wider den Krieg

Samstag, 29. August, 17:00 Uhr
Kulturmanufaktur Gerstenberg
Ziegelstraße 28a
15230 Frankfurt (Oder)

(Im Rahmen des Lied-Festivals „Liederlichter“) Im Spätsommer erstrahlt die Kulturmanufaktur in den Gerstenberger Höfen in einem besonderen Licht, denn es werden Lieder gesungen. Lieder über das Leben und wider den Krieg. In den alten Ziegelsteingebäuden an der Oder werden viele schöne Konzerte stattfinden und das sowohl drinnen als auch draußen. Eines davon gibt der Folk- und Jazzmusiker Thomas Strauch mit Liedern wider den Krieg, die er aus verschiedenen Jahrzehnten und auch Jahrhunderten aufgespürt hat und auf seine Weise interpretiert.

Tickets: 10,00 / 5,00 €


1. Philharmonische Konzert

Freitag, 18. September, 19:30 Uhr
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Steffen Schleichermacher: Ode für Beethoven I bis III
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 9

Ode an Freude und an die Verbrüderung: Beethovens berühmte 9. Sinfonie kann man auch Antikriegs- und Antihass-Musik verstehen. Wie man sein Werk musikalisch im Heute interpretieren kann, zeigen die drei Neukompositionen von Steffen Schleiermacher, die die „Neunte“ bei diesem Konzert durchbrechen.

Tickets: 31,00 / 27,00 / 23,00 / 16,00 €


1. Wiener Klassik

Sonntag, 27. September, 11:00 Uhr
Konzerthalle „Carl Philipp Emanuel Bach“
Lebuser Mauerstraße 4
15230 Frankfurt (Oder)

Tobias Broström „Arena“ Konzert für Schlagzeug und Orchester
Alexej Gerassimez: „Piazonore“ für Vibraphon und Orchester
Ludwig van Beethoven: „Eroica“, Sinfonie Nr. 3 D-Dur, op 36

Dominik Beykirch: Dirigent
Alexej Gerassimez: Percussion

Mit seiner „Eroica“ reagierte Beethoven auf die Napoleonischen Kriege, die seine Zeit erschütterten und das alte Europa aus den Angeln hob. Einerseits war Beethoven vom Genie Napoleons fasziniert, anderseits distanzierte er sich im Laufe des nicht enden wollenden Blutvergießen von ihm. Diese Musik reagiert wie kaum ein anderes Kunstwerk auf politischen und militärischen Erschütterungen zu den Beginn des 19. Jahrhunderts.

Tickets: 31,00 / 27,00 / 23,00 / 16,00 € 


Von Sibirien nach Słubice. Die Besiedlung der polnischen Stadt Słubice nach dem Zweiten Weltkrieg

Montag, 28. September, 18:00 Uhr
Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder)

Nach Flucht und Vertreibung der deutschen Bevölkerung musste die Stadt Słubice, die aus der Frankfurter Dammvorstand hervorgegangen ist, neubesiedelt werden. Nach und nach zogen Mitarbeiter des Grenzschutzes und des Militärs sowie Zivilbevölkerung in die neue polnische Grenzstadt an der Oder. Unter ihnen befanden sich Umsiedler aus den Gebieten, die Polen an die Sowjetunion abtreten musste, aber auch viele zuvor aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten von den Sowjets nach Sibirien deportierte Polen. Andere migrierten in den neuen polnischen Westen, weil sie hier eine Chance auf einen Neuanfang sahen. Einen kleinen Teil bildeten schließlich ehemalige Zwangsarbeiter, die sich hier auf ihrem Weg in den Westen niederließen.

Eintritt frei


„Hermanns Schlacht“ nach Heinrich von Kleist

Donnerstag, 22. Oktober, 20:00 Uhr
Theater des Lachens
Ziegelstraße 31
15230 Frankfurt (Oder)

Eine Bärin, drei Männer, fünf Akte, 15 Figuren, 23 Szenen. Das Spiel- „Hand Made“. Klänge, Geräusche, Gesang- live. Ein grausames, blutiges, absurdes, lustvolles und bei aller hintergründigen Ernsthaftigkeit auch leise komisches Spiel mit Puppen und Menschen, bei dem das Lachen im Hals stecken bleibt. Zufällig auftretende Ähnlichkeiten mit agierenden Figuren, Charakteren und Handlungen sind durchaus beabsichtigt.

Tickets: 14,00 / 10,00 / 6,00 €


Die Russen sind da! Frankfurt (Oder) in den ersten beiden Nachkriegsjahren

Mittwoch, 28. Oktober, 18:00 Uhr
Museum Viadrina
Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11
15230 Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) wurde nach Kriegsende zu einem geopolitischen Angelpunkt sowjetischer Besatzungspolitik. Hier verliefen beinahe alle Menschentransporte in den und aus dem sowjetischen Machtbereich. Im Rahmen des Vortrags sollen unter besonderer Berücksichtigung von Frankfurt (Oder) die großen Linien der sowjetischen Ostmitteleuropa-Politik und deren konkrete Umsetzung in Besatzungsverwaltung aufgezeigt werden.

Eintritt frei

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